Strad Energy Services verbesserte die Sicherheit mithilfe von SafeStart und SafeTrack, was zu einer Reduzierung der Gesamtzahl der aufzeichnbaren Zwischenfälle (TRIF) um 50% führte und zu einem bevorzugten Anbieter wurde. Zum Erfolg des Programms gehörten die Unterstützung des Top-Managements, umfassende Schulungen und die Integration in den täglichen Betrieb, wodurch sowohl die Sicherheitskultur als auch der Geschäftsvorteil verbessert wurden.
Nach einem Unfall eines Mitarbeiters bei Strad, einem der größten Energieunternehmen der Welt, war das Unternehmen „auf der Strafbank“, so Ted Gaul, Director HSE bei Strad. Daraufhin wurde das Sicherheitskonzept von Strad überarbeitet und nun belegt das Unternehmen regelmäßig den Spitzenplatz in Sachen Sicherheit.
Strad Energy Services ist einer der führenden Lieferanten von mietbarem Equipment für zahlreiche Sektoren der Gas- und Ölindustrie Nordamerikas. Zudem bietet Strad unter anderem wichtige Umweltschutz- und Abfallentsorgungsleistungen in einem Industriezweig mit extrem hohen Sicherheitsstandards für Kunden, die sogar noch höhere Standards haben.
Es ist eine übliche Vorgabe von vielen Kunden aus der Öl- und Gasindustrie, dass ein verhaltensbasiertes Sicherheitskonzept vorhanden ist. Dies ist kein Problem für Strad und ihr „Safety First“-Konzept, zu dem auch SafeStart und SafeTrack zählen.
It’s just smart business.
Es ist eine clevere Geschäftsidee. Aber für die Geschäftsführer und Mitarbeiter von Strad bedeutet es noch viel mehr. Es ist ein Leitprinzip und Teil der Unternehmenskultur.
Im Jahr 2010 machte man sich bei Strad auf die Suche nach einem geeigneten, verhaltensbasierten Sicherheitskonzept. Die Wahl fiel auf SafeStart und SafeTrack. Die Unternehmensleitung wollte zudem sicherstellen, dass damit nicht nur Vorgaben auf dem Papier erfüllt werden. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, wurde zuerst die Führungsebene geschult.
Es wurde beschlossen, dass 90% aller Mitarbeiter an den SafeStart-Trainings teilnehmen. Zudem mussten die Sicherheitsbeauftragten den Vorstand quartalsmäßig über die Fortschritte (Key Performance Indicators. KPI) informieren.
Sollten die KPI nicht den Vorgaben entsprechen, würden keine Schuldzuweisungen gemacht, sondern verstärkt nach weiteren Möglichkeiten gesucht, die Vorgaben zu erreichen. Die Schulungen finden bis heute in der Zentrale von Strad statt, selbst wenn Mitarbeiter auf der anderen Seite des Landes arbeiten oder nur drei am Training teilnehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Ziel „90% aller Mitarbeiter werden geschult“ erreicht wird.
Alle Mitarbeiter, selbst Büropersonal, nehmen an den SafeStart-Trainings teil, denn die Sicherheit der gesamten Belegschaft bei und außerhalb der Arbeit ist Strad äußerst wichtig.
SafeStart und SafeTrack wurden in Strads Sicherheitskonzept „Safety First“ integriert. Das Sicherheitsengagement von Strad besteht nicht aus leeren Worten. Sicherheit ist bei Strad immer in aller Munde.
Strad arbeitet stets aktiv an der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes. Der Neujahrsvorsatz einiger Niederlassungsleiter, ein Sicherheitsverhalten zu verbessern, wurde an die jeweilige Bürotür gehängt. Dies forderte ihr Engagement, führte zu kollegialen Herausforderungen und sorgte für Gesprächsstoff bei den internen Sicherheitsmeetings.
Sicherheit wird Teil von Strad
Auf die Frage, wie genau SafeStart in das Arbeitssicherheitskonzept von Strad integriert wurde, reagierte Ted Graul überrascht.
„Es ging alles ganz von alleine. SafeStart und SafeTrack sind fester Bestandteil des Safety First-Konzeptes bei uns.“
Die vier Zustände beziehungsweise die vier kritischen Fehler des SafeStart-Konzepts sind Teil der Gefährdungsbeurteilung, des Unfallberichts sowie der Meldung von Beinaheunfällen und der Risikoanalyse. Wenn ein Mitarbeiter erfolgreich ein Gefahrenpotenzial erkennt, wird dies entsprechend gewürdigt und mit allen geteilt. Außerdem wurden Poster im gesamten Unternehmen aufgehängt.
Vom Vorsitzenden bis zum Außendienstmitarbeiter haben alle dem Safety First-Konzept schriftlich zugesagt. Das Logo wird auf alles gedruckt, was produziert wird. T-Shirts, Hüte, Angebote und Drucksachen.
SafeStart ist ohne Zweifel Teil der Sicherheitskultur von Strad und macht das Unternehmen noch wettbewerbsfähiger.
Wie engagiert Strad wirklich ist, zeigt sich auch an folgender Geschichte. Ein Mitarbeiter wurde extra zur 500 km entfernten Zentrale geflogen, um geschult zu werden.
Strad Standorte:
Zentrale. Niederlassung
Zweigniederlassung
Beobachtung führt zu Ergebnissen
Durch SafeTrack-Beobachtungen können Unfälle vermieden werden. Am häufigsten wurden 2011 Augenverletzungen gemeldet, und hier herrschte auch das größte Gefahrenpotenzial. Entsprechende Sicherheitsmaßnahmen haben dazu geführt, dass seit Ende 2012 keine Verletzungen mehr verzeichnet wurden.
Daraufhin wurde beobachtet, dass es 2012 vermehrt zu Handverletzungen kam. Diese wichtigen Beobachtungen führten dazu, dass Strad sein Sicherheitskonzept nachhaltig verbesserte. Handverletzungen sind infolgedessen von 51% auf 21% gesunken.
SafeTrack-Beobachtungen gehören zu den wichtigsten KPI. Durch bis zu 6.000 Beobachtungen im Jahr soll das Engagement und die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen gestärkt werden.
Bei der Herstellung ist SafeTrack besonders effektiv. Der sogenannte TRIF (Total Recordable Injury Frequency Index) konnte um starke 87% reduziert werden.
Aber es geht nicht nur um Zahlen und Statistiken.
„Bei Sicherheit geht es darum, Leben zu retten.“ - Shane Hopkie, CEO bei Strad
Strad hat die SafeStart-Poster individuell angepasst um ihre Botschaft „Safety First“ zu unterstützen.
Jeder hat seine persönliche Erfolgsgeschichte
Das größte Gefahrenpotenzial bei Strad sind Dienstfahrten. Hier fällt die Beobachtung schwer. Mitarbeiter haben berichtet, dass sie sich auf ihre SafeStart-Fähigkeiten bei langen Fahrten verlassen und sich immer wieder daran erinnern, mit den Augen und mit dem Kopf bei der Sache zu bleiben.
Ted Grauls persönliche Geschichte handelt vom Autofahren oder wie er es nennt „ein herzerwärmender Moment in meiner Karriere“. Eine schüchterne Frau in der Niederlassung in Calgary nahm am SafeStart-Training teil. Im Gegensatz zu anderen Teilnehmern wollte sie keine persönliche Geschichte mit den anderen teilen.
Eine Woche nach dem Training erzählte sie Ted Graul, dass sie mit ihrem Mann und den Kindern im Auto saß. An einer roten Ampel erinnerte sie sich daran, in den Rückspiegel zu blicken und nach einer potenziellen Gefahrenzone Ausschau zu halten. Das hatte sie davor nie getan. Hinter ihr kam ein Lieferwagen angerast, und sie beschlich das ungute Gefühl, dass er nicht bremsen würde. Sie wechselte die Fahrspur, und der Lieferwagen raste an ihnen vorbei. Damit hat sie vielleicht einen tragischen Unfall vermieden.
Sicherheit. Ein Wettbewerbsvorteil bei Kunden und der Gemeinde
Unsere Mitarbeiter halten sich bei jedem Auftrag an die Sicherheitsstandards von Strad, die die Anforderungen der Kunden treffen oder sogar übersteigen. Deshalb bevorzugen Kunden mittlerweile Strad bei der Zusammenarbeit. Wir haben zahlreiche Auszeichnungen und Empfehlungen von Kunden erhalten. Dies gibt uns einen enormen Wettbewerbsvorteil.
Der Unterschied ist, wie wir Erfolg messen. Wir nennen es den Strad-Standard. Unsere Mitarbeiter messen sich daran, und wir unseren Erfolg. Für unsere Mitarbeiter, für unsere Kunden und für den Betriebsrat strengen wir uns besonders an. Deshalb können sich unsere Kunden darauf verlassen, dass wir den Auftrag erledigen.
In ganz Nordamerika haben wir die höchsten Sicherheitsstandards. Dadurch konnten wir auch ein beeindruckendes Produktportfolio erreichen.
Weil wir SafeStart auch zu Hause sowie im Freundes- und Bekanntenkreis teilen, erfüllen wir auch die Erwartungen des Unternehmens, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Strad unterstützt und ermutigt Mitarbeiter, sich in der Gesellschaft zu engagieren. Strad unterstützt lokale Initiativen unter anderem in den Bereichen Bildung, Sport, Familie und Jugendarbeit.
SafeStart möchte allen Mitarbeitern von Strad gratulieren, so viele Auszeichnungen erhalten zu haben. Der TRIF konnte von 6,46 im Jahr 2011 auf 3,23 im Jahr 2012 um 50% reduziert werden. Damit haben sie sich den Spitzenplatz wirklich verdient.
Ted Graul — Direktor, HSE
Sicherheit — ein Geschäftsvorteil für Kunden und die Gemeinschaft
Die Mitarbeiter von Strad halten sich an den Strad-Standard, wann immer sie sich auf der Website eines Kunden befinden, da er den Standard des Kunden immer erfüllt oder übertrifft. Dies hat dazu geführt, dass Strad zu einem „bevorzugten Geschäftspartner der Wahl“ geworden ist und das Unternehmen zahlreiche Auszeichnungen und Briefe von Kunden erhalten hat. Das Ergebnis: ein Geschäftsvorteil bei der Gewinnung und Bindung von Kunden.
Unser wahrer Unterschied ist der Maßstab, an dem wir Erfolg messen. Wir nennen es den Strad Standard. Und ehrlich gesagt ist es ein höherer. Eine, an die sich unsere Mitarbeiter gegenseitig binden, und wir halten auch unsere Ergebnisse. Weil wir für unsere Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Stakeholder die Extrameile gehen, können sich Kunden auf Strad verlassen, wenn es um mehr geht, als nur die Arbeit zu erledigen. Indem wir unseren Standard so hoch gehalten haben, haben wir unser erstklassiges Produktportfolio erreicht; eines, das alle strengen Sicherheitsstandards Nordamerikas übertrifft www.stradenergy.com/company.
SafeStart mit nach Hause zu nehmen und Ressourcen wie Boo Boo Bandits in der Community zu teilen, entspricht der Erwartung von Strad, dass die Mitarbeiter sich aktiv in der Gemeinschaft engagieren: „Strad unterstützt und ermutigt seine Mitarbeiter, sich über Unternehmensinitiativen hinaus in ihren Gemeinden zu engagieren.“ ¹ SafeStart passt zu Strads Kultur, lokale Initiativen in einer Reihe von Bereichen wie Bildung, Jugend und Familie sowie lokale Leichtathletik.¹
SafeStart möchte allen Mitarbeitern von Strad zu ihren zahlreichen Sicherheitsauszeichnungen gratulieren — wirklich „Ganz oben auf dem Podium!“² und für eine Reduzierung des Gesamt-TRIF um 50%, von 6,46 im Jahr 2011 auf 3,23 im Jahr 2012.
Trotz starker Sicherheitssysteme blieben menschliche Fehler eine Hauptursache für Vor- und Unfälle am Produktionsstandort von GROHE in Hemer. Nach der Implementierung von SafeStart und der damit eingehenden Verbesserung sicherer Verhaltensweisen rund um die vier Zustände erreichte, das Werk innerhalb von drei Jahren die niedrigste Unfallzahl seiner Geschichte.
Givaudan reduzierte die Unfälle in Brasilien um bis zu 85% after the einführung von safeStart im Jahr 2010. About 10.000 employees were developed, which the security culture and the well-being were nachhaltig.
Michelin, ein weltweit führender Reifenhersteller und Marktführer für Hochleistungs-Autoreifen, hat SafeStart eingeführt, um die Sicherheit und das Engagement der Mitarbeiter zu verbessern. The program förderte eine gemeinsame Sicherheitssprache und führte innerhalb von zwei Jahren zu einer Reduzierung der Unfälle um 68%.