Givaudan, Brasilien

Givaudan reduzierte die Unfälle in Brasilien um bis zu 85% after the einführung von safeStart im Jahr 2010. About 10.000 employees were developed, which the security culture and the well-being were nachhaltig.

Givaudan, Brasilien

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Givaudan ist der weltweit größte Hersteller von Aromen und Duftstoffen mit Sitz in der Schweiz und ist in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, Asien und dem Nahen Osten vertreten. Seit 1927 ist das Unternehmen in Brasilien ansässig. Die Zentrale befindet sich in Jaguare, Sao Paulo.

Herausforderungen

Seit 2008 gab es bei Givaudan einige Veränderungen im Bereich der Arbeitssicherheit. Nachdem 2009 die Anzahl der Unfälle mit Ausfallzeit ausgewertet und mit den Werten anderer Unternehmen verglichen wurden, hat Givaudan erkannt, dass sich etwas ändern muss.

Givaudan teilt die Unfälle in drei Kategorien auf:

  • falsches Verhalten
  • Mangel an geregelten Abläufen
  • umweltbedingte Ursachen

Im Jahr 2009 wurden unfassbare 80% der Unfälle aufgrund von Fehlverhalten verursacht.

Der Grund für alle Unfälle mit Ausfallzeit

Referenzjahr: 2009

  • 80% falsches Verhalten
  • 15% Mangel an geregelten Abläufen
  • 5% umweltbedingte Ursachen

116 Unfälle wurden weltweit gemeldet.
62 Unfälle mit Ausfallzeit.
In Lateinamerika entfielen 26% aller gemeldeten Unfälle mit Ausfallzeit.

Sicherheitsstrategie und Einführung von SafeStart

Givaudan strebt erstklassige Sicherheitsstandards an allen Standorten an. Daher wurde in Lateinamerika ein Lenkungsausschuss speziell für Arbeitssicherheit geschaffen, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und die Anzahl an Unfällen maßgeblich zu reduzieren.

Um die alarmierend hohe Zahl der Unfälle zu senken, wurde das Programm „Zero is Possible“ ins Leben gerufen. Mit dieser Null-Toleranz-Politik wurden Schritte beschlossen, um die Sicherheitskultur grundlegend zu verändern. Dazu gehörten Bildungsmaßnahmen, Workshops für die Führungsebene, mehr Informationen zum Thema Sicherheit, ein klarer Handlungsplan und die Einführung von SafeStart.

Im Jahr 2010 wurde SafeStart offiziell bei Givaudan Brasilien eingeführt. Seitdem wurden über 1.000 Mitarbeiter in sechs Werken in Lateinamerika geschult.

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Author :

SafeStart

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Givaudan, Brasilien

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Die Grundlage von „Zero is Possible“

  • Einführung eines verhaltensbasierten Sicherheitskonzepts auf Führungsebene
  • Prüfung und Auswertung der internen Sicherheitskultur
  • Bewertung der unternehmensinternen Leistung anhand der Bradley Curve
  • Erstellung eines Handlungsplans
  • SafeStart-Training für alle Mitarbeiter
  • Schaffung langfristiger Arbeitssicherheitsziele
  • Sicherheitstrainings für Führungskräfte in ganz Lateinamerika
  • Vereinbarung gemeinsamer Regeln
  • Organisation eines Systems für das Arbeitssicherheits-Management

„Sicheres Verhalten bringt Vorteile wie eine höhere Lebensqualität zu Hause, in der Arbeit, beim Autofahren und überall sonst.“
Charles Schiavinoto, Arbeitssicherheitsbeauftragter in Lateinamerika

SafeStart ist ein globales Sicherheitstraining, das in über 60 Ländern eingesetzt wird. Die Arbeitshefte sind in 32 Sprachen verfügbar.

Umsetzung und Training

Zunächst wurden sogenannte Train-the-Trainer-Schulungen durchgeführt. Dadurch konnten eigene Mitarbeiter SafeStart-Trainings intern durchführen. Diese Schulungen fanden zuerst in Brasilien statt, später auch in Mexiko, Argentinien und Kolumbien.

Am Ende wurden mehr als 10.000 Mitarbeiter geschult. Dieser Erfolg ist dem Engagement und der aktiven Teilnahme der Verantwortlichen für Arbeitssicherheit zu verdanken.

„Wir haben dafür gesorgt, dass die Teilnahme des Unternehmens an der gesamten Schulung von Sitzung zu Sitzung überwacht wurde, und wir haben in jedem neuen Modul einen neuen Kommunikationsprozess durchgeführt.“ Charles Schiavinoto, EHS-Direktor für Lateinamerika

Einer der ersten Schritte zur Implementierung von SafeStart war die Durchführung eines Schulungsprogramms für die internen Botschafter, die das Programm dann innerhalb des Unternehmens vorantreiben sollten. Diese Schulungen fanden zunächst in den brasilianischen Einheiten statt und wurden später in Mexiko, Argentinien und Kolumbien eingeführt. Am Ende des Programms waren mehr als zehntausend Mitarbeiter geschult worden. Der gesamte Prozess beinhaltete die aktive Teilnahme des technischen EHS-Teams.

Ergebnisse

Ein wesentlicher Vorteil von SafeStart gegenüber anderen verhaltensbasierten Sicherheitstrainings ist die aktive Einbindung der Familien der Mitarbeiter. Jeder Teilnehmer erhielt zusätzliches Material wie DVDs, die mit nach Hause genommen werden konnten. Diese behandelten Themen wie sicheres Verhalten im Straßenverkehr oder Kindersicherheit im Haushalt.

In Meetings zur Arbeitssicherheit berichteten Mitarbeiter offen über ihre Familien und darüber, wie wichtig ihr eigenes Sicherheitsbewusstsein geworden ist. Ihr Ziel war es, nach einem langen Arbeitstag sicher nach Hause zu kommen.

„Wir haben die Teilnahme während des gesamten Trainings genau beobachtet und nach jedem Modul gemeinsam reflektiert.“
Charles Schiavinoto, Arbeitssicherheitsbeauftragter in Lateinamerika

Nachhaltige Wirkung

Ein Jahr nach Abschluss der Trainings zeigte sich der wahre Wert von SafeStart. Nicht nur die Unfallzahlen sanken deutlich, auch das Verhalten der Mitarbeiter und der Führungsebene verbesserte sich nachhaltig. Führungskräfte gingen mit gutem Beispiel voran, und es entstand ein positiver Wettbewerb zwischen den Abteilungen.

Nach Abschluss aller fünf SafeStart-Module im Jahr 2011 wurden die Unfälle im Vergleich zum Vorjahr um 50% in Lateinamerika und um 66% in Brasilien reduziert. Bis Ende Dezember konnten weltweit 65% der Unfälle vermieden werden. In Lateinamerika lag der Wert bei 92% und in Brasilien bei 85%.

Aufgrund dieses Erfolgs plant Givaudan, SafeStart weltweit einzuführen. Der Fokus liegt langfristig auf sicherem Verhalten und einem gestärkten Sicherheitsbewusstsein.

„Die erfolgreiche Umsetzung der SafeStart-Konzepte hat bei Givaudan zu einer deutlichen Reduzierung von Ausfallzeiten geführt.“
Charles Schiavinoto, Arbeitssicherheitsbeauftragter in Lateinamerika

„Givaudan hat gute Ergebnisse erzielt, die die Zahl der Arbeitsunfälle in der Organisation deutlich reduziert haben.“ Charles Schiavinoto, EHS-Direktor für Lateinamerika

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